Von der Medizin zum Heimgebrauch: Ängste und Geschäftsmöglichkeiten hinter dem explosiven Wachstum des Verneblermarktes

Von der Medizin zum Heimgebrauch: Ängste und Geschäftsmöglichkeiten hinter dem explosiven Wachstum des Verneblermarktes

Mit der Ankunft der Hochinzidenz von Atemwegserkrankungen im Herbst und Winter sowie dem zunehmenden Bewusstsein für das öffentliche Gesundheitsmanagement erlebt der Markt für Heimzerstäuber einen Verkaufsboom. Laut Daten großer E-Commerce-Plattformen ist das Suchvolumen nach dem Stichwort „Zerstäuber“ im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahr um 200 % gestiegen, und bei einigen beliebten Markenmodellen kam es sogar zu Lagerengpässen.

 

Hinter diesem Konsumboom stehen mehrere Faktoren, die ihn gemeinsam antreiben. Erstens sind Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen anfällig für Atemwegserkrankungen. Viele Familien entscheiden sich aus Bequemlichkeit und Sicherheit für den Kauf ihrer eigenen Ausrüstung und vermeiden so das Risiko einer Kreuzinfektion durch häufige Fahrten ins Krankenhaus. Zweitens haben der günstige Preis und die vereinfachte Bedienung das Produkt nach und nach von einem professionellen Medizingerät zu einem „Haushaltsersatzteil“ gemacht.

 

Der boomende Markt hat jedoch auch neue Ängste und versteckte Sorgen der Verbraucher mit sich gebracht. Angesichts der verschiedenen Produkte auf dem Markt, die Hunderte bis Tausende Yuan kosten, sind Verbraucher oft verwirrt: Wie soll man zwischen Mesh, Kompression und Ultraschall wählen? Was ist der Unterschied zwischen den Markennamen von Medizinprodukten und Haushaltsgeräten?

 

Experten weisen darauf hin, dass der Kauf eines Verneblers nicht zwangsläufig je teurer, desto besser ist, sondern vielmehr davon abhängt, ob die Kernparameter (z. B. Partikelgröße) für die Behandlungsbedürfnisse geeignet sind. Partikel mit einem Durchmesser von 1–5 μm können sich effektiv in den Atemwegen und der Lunge ablagern, Partikel mit einem zu großen oder zu kleinen Durchmesser können die therapeutische Wirkung beeinträchtigen. Noch wichtiger ist, dass vernebelte Inhalationsmedikamente verschreibungspflichtige Medikamente sind, die unter ärztlicher Anleitung eingenommen werden müssen. Verbraucher sollten keine Selbstdiagnose stellen oder Medikamente kaufen, um eine Verzögerung der Erkrankung oder das Auslösen unerwünschter Reaktionen zu vermeiden. Der Wohlstand des Marktes erfordert eine strengere Regulierung und eine professionellere Verbraucheraufklärung.

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